Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern, den Datenverkehr zu analysieren und Anzeigen zu personalisieren. Bitte akzeptieren Sie diese oder passen Sie Ihre Einstellungen an.

Wo Craps in der Schweiz legal ist und was es kostet

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Stand: 1 Oktober 2026, geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Beleuchteter Spieltisch mit Karten, von oben gesehen — beste craps online casinos schweiz
Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an.

Craps hat im Online-Casino der Schweiz einen schweren Stand. Von den zehn Anbietern, die eine ESBK-Erweiterungskonzession besitzen, listet keiner das Spiel im öffentlich einsehbaren Katalog — und wer Craps im Internet sucht, landet schnell auf Seiten ohne Schweizer Lizenz. Wer dort spielt, spielt auf eigene Rechnung: ohne Sozialkonzept, ohne Spielsperre und mit steuerpflichtigen Gewinnen ab dem ersten Franken. Die Seite beschreibt, was die zehn Schweizer Anbieter tatsächlich anbieten, welche Regeln für sie gelten und welche Zahlungsmethoden, Boni und Limits Spielerinnen und Spieler in der Schweiz erwarten — und was eine Lizenz konkret kostet, wenn man sie nicht hat.

Inhaltsverzeichnis
  1. Boni und Aktionen bei Schweizer Craps-Anbietern
  2. Craps-Spielauswahl und Anbieter in Schweizer Online-Casinos
  3. Die zehn Schweizer Online-Casinos im Vergleich
  4. Funktionsweise: Was Schweizer Online-Casinos von ausländischen unterscheidet
  5. Rechtslage: Warum nur zehn Anbieter zugelassen sind
  6. Spielerschutz: Spielsperre, Sozialkonzept und finanzielle Verhältnisse
  7. Kryptowährungen und Anonymität: Was die Schweiz erlaubt und was nicht
  8. Wann ein Craps-Bonus sich rechnet — und wann nicht
  9. Steuer und Auszahlung: Was am Ende übrig bleibt
  10. Was eine Lizenz konkret bedeutet
  11. Häufige Fragen zu Craps in Schweizer Online-Casinos

Boni und Aktionen bei Schweizer Craps-Anbietern

Boni sind in der Schweiz kein lautes Geschäft. Art. 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung, und die zehn lizenzierten Anbieter werben entsprechend zurückhaltend. Was im Umlauf ist, sind keine klassischen «Willkommenspakete», sondern eher kleine Anreize für Stammkunden — gelegentlich ein Free-Play-Bonus auf bestimmte Spielkategorien, ein paar Franken auf eine Einzahlung oder ein temporärer Boost fürs Live-Casino. Wer einen Bonus einlöst, akzeptiert in jedem Fall die Umsatzbedingungen des Anbieters, und genau dort entscheidet sich, was der Bonus wirklich kostet.

Die Rechnung folgt einem einfachen Prinzip: Bonusbetrag mal Umsatzfaktor ergibt den erforderlichen Umsatz. Bei einem Bonus von 100 Franken und einem 30-fachen Umsatz sind 3’000 Franken Umsatz nötig. Bei einer Tischspiel-Wette trägt nicht jeder gesetzte Franken voll zum Umsatz bei — Slots zählen meist zu 100 Prozent, Tischspiele und Craps je nach Anbieter zu 10 oder 20 Prozent. 3’000 Franken Umsatz auf Craps sind dann schnell 30’000 oder 60’000 Franken gesetzter Einsatz. Bei einem Hausvorteil von 1,41 Prozent auf der Pass-Wette entspricht das einem erwarteten Verlust von mehreren Hundert Franken, bevor der Bonus freigespielt ist.

Wer nur eine Stunde auf einem konzessionierten Anbieter spielt, ohne an einem Bonus zu hängen, sieht die Auszahlungsquote direkt im Spiel. Der Werbe-Bonus dagegen verlangt Volumen, und Volumen kostet — auch wenn das Marketing es «Gratis-Geld» nennt. Bei einem erwarteten Verlust, der über dem Bonusbetrag liegt, wäre es günstiger gewesen, den Bonus nicht anzunehmen. Das gilt verschärft, wenn der Anbieter beim Craps nur einen Bruchteil des Einsatzes anrechnet oder einen Maximalgewinn aus dem Bonus festlegt.

Die Faustregel: Je höher der Umsatzfaktor und je niedriger der Beitrag des Tischspiels, desto weniger vom Bonus bleibt am Ende übrig. Wer in den Bedingungen «Craps zählt zu 10 Prozent» liest, multipliziert seinen erforderlichen Umsatz mit zehn und sieht, was wirklich zu leisten ist. Wer dort «Maximalgewinn aus Bonus: 500 Franken» liest, hat einen Deckel über dem Bonus, der jede Wette jenseits des Deckels zu einem normalen — und verlorenen — Einsatz macht.

Craps-Spielauswahl und Anbieter in Schweizer Online-Casinos

Craps ist in den Schweizer Online-Casinos selten. Das liegt an der Spielmechanik: Craps wird mit zwei Würfeln gespielt, der Shooter wirft, die anderen Spielerinnen und Spieler setzen auf Pass, Don’t Pass, Come, Don’t Come oder auf die Würfelzahl direkt. An einem physischen Tisch ist das gesellig, weil viele gleichzeitig auf dasselbe Ergebnis wetten. Online verlangt es entweder eine Software-Umsetzung mit Zufallsgenerator oder einen Live-Tisch mit mehreren Teilnehmenden — beides gibt es, aber die ESBK-Anbieter führen Craps meist nicht im Standardportfolio.

Die Spielmechanik selbst ist schnell erklärt. Beim Come-Out-Wurf gewinnt der Shooter mit der Augensumme 7 oder 11 sofort («Natural»), verliert mit 2, 3 oder 12 sofort («Craps»). Bei 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird die Zahl zum «Point», und der Shooter wirft so lange weiter, bis er den Point trifft oder eine 7 wirft. Sieben ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 6 zu 36, also rund 16,67 Prozent, das häufigste Ergebnis und macht das Spiel schnell. Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1 und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent, die Don’t-Pass-Wette liegt bei 1,36 bis 1,40 Prozent, je nach Quelle. Beide Zahlen sind niedrig im Vergleich zu anderen Casinospielen, aber sie sind nicht null.

Die Place-Wette auf 6 oder 8 zahlt 7 zu 6 und hat einen Hausvorteil von 1,52 Prozent. Die Any-Seven-Wette zahlt 4 zu 1, hat aber einen Hausvorteil von 16,67 Prozent und ist damit unter den gängigen Craps-Wetten die teuerste Wette, die ein Anbieter anbietet. Odds-Wetten, also die zusätzliche Wette hinter dem Pass oder Don’t Pass, zahlen je nach Point unterschiedlich: 2 zu 1 auf 4 oder 10, 3 zu 2 auf 5 oder 9, 6 zu 5 auf 6 oder 8 — und haben null Hausvorteil. Wer Craps spielt, spielt am Tisch langfristig am günstigsten, wenn er die Odds-Wette nutzt, die Pass-Wette und die Don’t-Pass-Wette vergleicht und die teuren Proposal-Wetten (Any Seven, Any Craps, Hardways) meidet.

Wer Craps in einem Schweizer Online-Casino sucht, prüft den Spielkatalog des Anbieters vor der Registrierung. Bei den zehn ESBK-lizenzierten Anbietern ist Craps im Standardportfolio nicht durchgehend verfügbar — manche bieten es als Live-Tisch an, manche nur als First-Person-Variante, manche gar nicht. Wer auf Craps besteht, hat in der Schweiz wenige Alternativen und ist deshalb auf einen der Anbieter angewiesen, die es im Programm führen.

Die zehn Schweizer Online-Casinos im Vergleich

Die Liste der zehn Anbieter entspricht der ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken, Stand 17. März 2026. Jeder Anbieter ist die Online-Erweiterung eines landbasierten Schweizer Casinos mit eidgenössischer Konzession; ein reiner Online-Anbieter ohne Land-Anker kann in der Schweiz keine Lizenz erhalten. Die Tabelle ordnet die Anbieter nach dem Datum ihrer Online-Erweiterung.

Anbieter Landbasiertes Casino Online seit
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019
Swiss Casinos Casino Pfäffikon 02.09.2019
Mycasino.ch Grand Casino Luzern 22.08.2019
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019
StarVegas.ch Casino Interlaken 24.02.2020
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020
Swiss4win.ch Casino Lugano 01.03.2021
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025
Casineo.ch Casino Locarno 17.03.2026

Was diese Tabelle nicht zeigt: die Anbieter unterscheiden sich in Spielauswahl, Zahlungsmethoden und Bonuspolitik erheblich. Craps selbst ist nicht bei allen Anbietern im Standardportfolio. Wer auf Craps besteht, wählt den Anbieter nach dem Craps-Angebot und nicht nach dem Datum der Lizenz.

Jackpots.ch — das älteste Online-Casino der Schweiz

Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 als Schweizer Online-Casino lizenziert. Für Einzahlungen akzeptiert Jackpots.ch unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Eine Spielsperre, die bei Jackpots.ch beantragt wird, gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und in Liechtenstein.

Der Anbieter deckt damit die lokalen Zahlungsmethoden vollständig ab und ist auf Spielerinnen und Spieler ausgerichtet, die mit TWINT oder PostFinance einzahlen. Wer eine Spielsperre sucht, bekommt hier den vollen Schutz über die ganze konzessionierte Landschaft — was Craps angeht, ist die Spielauswahl allerdings wie bei den meisten ESBK-Anbietern eingeschränkt.

Swiss Casinos — Pfäffikon als Online-Anker

Swiss Casinos führt seine Online-Plattform unter Swisscasinos.ch und ist die Erweiterung des Casino Pfäffikon. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit gehört Swiss Casinos zu den Anbietern mit dem breitesten Zahlungsmix im Vergleich.

Für Spielerinnen und Spieler, die ihre Kreditkarte mit Diners oder Discover nutzen, ist das einer der wenigen Schweizer Anbieter, die diese Karten akzeptieren. Der vollständige Mix an lokalen und internationalen Zahlungsmethoden macht Swiss Casinos zu einer praktischen Wahl, wenn die Standardoptionen nicht passen.

Mycasino.ch — das Luzerner Angebot

Mycasino.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 als Schweizer Online-Casino lizenziert. Bei Mycasino.ch beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung 10 Franken; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Das ist eine der niedrigsten Mindestauszahlungen im Markt.

Wer mit kleinen Beträgen spielt und regelmässig kleine Beträge auszahlt, ist hier richtig. Die 10-Franken-Schwelle ist niedrig genug, um auch Restguthaben aus kurzen Sessions sinnvoll auszuzahlen. Bei höheren Beträgen ist die Schwelle ohnehin kein Thema.

Casino777.ch — Davos als Online-Anker

Casino777.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 lizenziert. Für Einzahlungen akzeptiert Casino777.ch Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung — und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren.

Die gebührenfreien Einzahlungen sind nicht selbstverständlich; andere Anbieter im Markt verlangen bei bestimmten Methoden eine kleine Bearbeitungspauschale. Wer ohne Zusatzkosten einzahlen will, hat hier eine klare Wahl.

StarVegas.ch — das Berner Oberland im Netz

StarVegas.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 als Schweizer Online-Casino lizenziert. StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 Franken.

Mit Skrill und Neteller sowie Aircash Abon führt StarVegas.ch E-Wallet-Optionen im Portfolio, die nicht jeder ESBK-Anbieter anbietet. Wer aus Gewohnheit mit einem E-Wallet einzahlt, ist hier richtig. Aircash Abon ist eine Schweizer Prepaid-Lösung, die bei anderen ESBK-Anbietern fehlt.

7melons — Berner Online-Angebot

7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 lizenziert. 7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei 10 Franken, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag 100’000 Franken.

Die PostFinance-Obergrenze von 100’000 Franken ist für die meisten Spielerinnen und Spieler kein Thema, zeigt aber die Bandbreite des Anbieters: vom 10-Franken-Mindestbetrag bis zur grossen Einzahlung. Wer sowohl kleine als auch grosse Beträge über PostFinance abwickeln will, findet hier die breiteste Spanne.

Pasino.ch — Genfer Anbieter

Pasino.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 lizenziert. Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt 10 Franken, der Mindestbetrag für eine Auszahlung 1 Rappen.

Mit einer Mindestauszahlung von 1 Rappen ist Pasino.ch der Anbieter mit der niedrigsten Auszahlungsschwelle im Vergleich. Wer sein Restguthaben vollständig auszahlen will, ohne sich an einer Mindestschwelle zu stossen, ist hier richtig. Der vollständige Mix an E-Wallets, Karten und Schweizer Zahlungsmethoden macht Pasino.ch zu einer der vollständigsten Optionen im Markt.

Swiss4win.ch — Tessiner Anbieter

Swiss4win.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 lizenziert. Swiss4win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von 10 Franken ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Wer TWINT nutzt, bekommt hier einen klaren Vorteil: keine Gebühren und sofortige Gutschrift.

Bei den anderen Zahlungsmethoden bewegt sich Swiss4win.ch auf dem Niveau der übrigen ESBK-Anbieter. Für Spielerinnen und Spieler, die TWINT als Standard haben und sofort spielen wollen, ist Swiss4win.ch die unkomplizierteste Wahl.

Admiral.ch — der neueste Anbieter vor Casineo

Admiral.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 als Schweizer Online-Casino lizenziert. Admiral.ch bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an.

Mit dieser Auswahl an E-Wallets und Karten gehört Admiral.ch zu den neueren Anbietern, die den klassischen Mix aus Schweizer und internationalen Zahlungsmethoden abdecken. Die Online-Lizenz ist vergleichsweise jung, was sich im Spielportfolio und im Bonusangebot niederschlagen kann.

Casineo.ch — der jüngste Anbieter im Markt

Casineo.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 als Schweizer Online-Casino lizenziert. Bei Casineo.ch beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden 10 Franken; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance.

Casineo.ch ist der jüngste ESBK-Anbieter und entsprechend schmaler im Zahlungsmix aufgestellt. Wer mit TWINT, Kreditkarte oder PostFinance auskommt, findet hier die übliche Mindesteinzahlung von 10 Franken und einen Anbieter, der noch am Anfang seines Online-Betriebs steht.

Funktionsweise: Was Schweizer Online-Casinos von ausländischen unterscheidet

Ein Schweizer Online-Casino ist die Online-Erweiterung eines landbasierten Schweizer Casinos mit eidgenössischer Konzession. Die ESBK — die Eidgenössische Spielbankenkommission — erteilt die Konzession und überwacht den Betrieb. Das Geldspielgesetz (BGS), seit dem 1. Januar 2019 in Kraft, bildet den rechtlichen Rahmen. Wer in der Schweiz Glücksspiel anbietet, ohne eine solche Konzession zu haben, macht sich strafbar — nicht die Spielerinnen und Spieler, aber der Anbieter.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — beste craps online casinos schweiz
Pasino.ch akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen.

Die Auszahlungsquote bei Craps ist im Hausvorteil versteckt. Bei der Pass-Wette behält das Casino langfristig 1,41 Prozent jedes Einsatzes, bei der Don’t-Pass-Wette 1,36 bis 1,40 Prozent. Bei einer Stunde Spiel mit einem Einsatz von 10 Franken pro Wette und rund 80 Wetten pro Stunde landen 800 Franken Einsatz auf dem Tisch, der erwartete Verlust liegt bei rund 11 Franken. Das ist nicht null, aber niedrig im Vergleich zu Spielautomaten, die oft 4 bis 6 Prozent Hausvorteil haben.

Spielerinnen und Spieler in der Schweiz spielen in Franken, nicht in Euro oder Bitcoin. Lokale Zahlungsmethoden wie TWINT, PostFinance und Banküberweisung gehören zum Standardportfolio. Kryptowährungen sind bei den ESBK-Anbieter generell nicht verfügbar — wer mit Bitcoin oder Ether einzahlen will, landet automatisch auf einer nicht konzessionierten Seite, und dort greift kein Schweizer Schutz. Das unterscheidet die Schweizer Online-Casinos von internationalen Anbietern, die Kryptowährungen oft als Standard führen.

Rechtslage: Warum nur zehn Anbieter zugelassen sind

In der Schweiz gibt es keine eigenständige Online-Lizenz. Nur ein landbasiertes Casino mit eidgenössischer Konzession darf ein Online-Casino betreiben — als Erweiterung der Land-Lizenz. Die ESBK führt die Liste der zugelassenen Online-Anbieter; am 17. März 2026 waren es zehn. Jeder Eintrag auf der Liste ist die Online-Erweiterung eines Schweizer Casinos mit Land-Anker.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — beste craps online casinos schweiz
StarVegas.ch akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard.

Die Lotterien und Sportwetten laufen unter einer anderen Aufsicht: Gespa (bis 2020 Comlot) ist für Lotterien und Sportwetten zuständig, nicht für die Casino-Spiele. Wer ein Online-Casino betreiben will, fällt unter die ESBK und das BGS; wer eine Lotterie oder Sportwette anbietet, fällt unter Gespa und das BGS. Beide Regime verbieten ausländischen Anbietern den Marktzugang ohne Schweizer Konzession.

Das BGS beschränkt das Angebot für Spielerinnen und Spieler. Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen und keine unlizenzierten Spiele bewerben. Boni sind nicht verboten, aber die Werbung um sie ist reguliert — was erklärt, warum Schweizer Online-Casinos ihre Bonusangebote weniger laut bewerben als internationale Anbieter.

Wer auf einer ausländischen Seite spielt, hat keinen Anspruch auf Schweizer Schutz. Die ESBK sagt klar: Spielerinnen und Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, spielen aber auf eigenes Risiko. Das bedeutet konkret: kein Sozialkonzept, keine Spielsperre, keine Auszahlungsgarantie. Die Seite kann morgen schliessen, und das Guthaben ist weg. Ausländische Seiten, die in der Schweiz Spielerinnen und Spieler ansprechen, landen auf der nationalen Sperrliste und werden unter Art. 86 BGS per DNS-Sperre blockiert.

Spielerschutz: Spielsperre, Sozialkonzept und finanzielle Verhältnisse

Jedes konzessionierte Schweizer Online-Casino führt ein Sozialkonzept. Das ist nicht ein Bonus, den man ablehnen kann, sondern eine Pflicht: Prävention, Frühintervention und die Spielsperre. Die Spielsperre gilt konzessionsübergreifend — eine Sperre bei Jackpots.ch sperrt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Wer einmal gesperrt ist, kommt nur wieder rein, wenn die Sperre auf eigenen Antrag nach mindestens drei Monaten aufgehoben wird und der Grund für die Sperre nicht mehr besteht.

Die Anbieter sind verpflichtet, von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist keine Schikane, sondern Teil des Sozialkonzepts — wer nachweist, dass er sich das Spiel leisten kann, spielt weiter, wer es nicht nachweist, wird geschützt.

Daneben setzen Spielerinnen und Spieler eigene Limits: Einzahlungslimits, Verlustlimits, Session-Limits. Die Anbieter sind verpflichtet, diese Limits zu respektieren und durchzusetzen. Eine Senkung des Einzahlungslimits gilt sofort, eine Erhöhung erst nach einer Wartefrist — was spontane «Ich-spiele-mehr»-Entscheidungen ausbremst.

Die Anonymität, die auf ausländischen Krypto-Casinos möglich ist, gibt es bei ESBK-Anbietern nicht. Volle Identitätsprüfung ist Pflicht: Ausweis, Adresse und teilweise ein Einkommensnachweis. Wer auf einer Schweizer Seite spielen will, gibt seine Identität preis — und ist damit im Sozialkonzept erfasst. Das ist der Preis der Lizenz: kein anonymer Spass, aber Schutz vor den Schäden des Spiels.

Kryptowährungen und Anonymität: Was die Schweiz erlaubt und was nicht

Kryptowährungen sind bei den zehn ESBK-lizenzierten Anbietern nicht im Zahlungsportfolio. Wer mit Bitcoin, Ether oder USDT einzahlt, spielt nicht auf einer konzessionierten Schweizer Seite. Das ist kein Versehen, sondern Konsequenz aus dem BGS: Anonymität und Schweizer Lizenz schliessen sich aus. Wer auf einer Schweizer Seite spielt, wird identifiziert, und die Zahlung läuft über eine regulierte Methode in Franken.

Wer mit Kryptowährungen spielen will, landet bei ausländischen Anbietern. Dort gibt es kein Sozialkonzept, keine Spielsperre, keine Auszahlungsgarantie. Die Seite kann morgen schliessen, das Guthaben ist weg. Die Gewinne sind in der Schweiz steuerpflichtig — anders als bei ESBK-Anbietern, wo Gewinne bis 1 Million Franken steuerfrei sind. Wer Krypto-Craps spielt, tauscht Anonymität gegen jeden dieser Schutzmechanismen ein.

Wer unbedingt mit Kryptowährungen spielen will, akzeptiert diesen Deal. Wer den Schutz will, verzichtet auf Krypto und bleibt bei den zehn ESBK-Anbietern. Dazwischen gibt es nichts.

Wann ein Craps-Bonus sich rechnet — und wann nicht

Die Werbung nennt einen Bonus von 100 Franken, die Bedingung spricht von 30-fachem Umsatz und Craps zählt zu 10 Prozent. Wer den Bonus annimmt, muss 30’000 Franken Einsatz auf Craps leisten, bevor er sich auszahlen lässt. Bei einem Hausvorteil von 1,41 Prozent erwartet die Craps-Mathematik einen Verlust von 423 Franken auf diesem Umsatz — der Bonus kostet damit 323 Franken, nicht null. Wer den Bonus nicht annimmt, verliert nur den Hausvorteil auf den tatsächlich gespielten Beträgen.

Die Faustregel: Ein Bonus rechnet sich nur, wenn der erwartete Verlust aus dem erforderlichen Umsatz kleiner ist als der Bonus selbst. Das ist selten, weil die Anbieter den Umsatzfaktor genau so kalkulieren, dass die Mathematik gegen den Spieler arbeitet. Wer einen Bonus annimmt, sollte wissen, dass die Auszahlungschance mit dem Bonus kleiner ist als ohne.

Die Werbung spricht von «Gratis-Geld». Das stimmt nicht. Ein Bonus ist eine Wette mit Umsatzanforderung; der Spieler wettet einen höheren Umsatz als der Bonus ausmacht, und die Craps-Mathematik mit ihrem Hausvorteil von 1,41 Prozent auf der Pass-Wette sorgt dafür, dass ein Teil dieses Umsatzes beim Anbieter bleibt. Der Bonus ist erst dann gratis, wenn der Spieler genau den erforderlichen Umsatz trifft und der erwartete Verlust kleiner als der Bonus ist. In den meisten Konstellationen ist er es nicht.

Wer auf Craps spielt und einen Bonus nutzt, sollte das Spiel mit klarer Sitzzeitbegrenzung angehen. Eine Stunde Craps mit 10-Franken-Einsätzen bringt rund 800 Franken Einsatz und einen erwarteten Verlust von 11 Franken. Wer drei Stunden unterwegs ist, verdreifacht den Verlust. Wer den Bonus in dieser Zeit freispielen will, muss den Einsatz erhöhen — und der Verlust skaliert mit. Wer mit dem Bonus spielt, sollte sich die Craps-Mathematik vorher ansehen und nicht dem Werbeversprechen glauben.

Steuer und Auszahlung: Was am Ende übrig bleibt

Bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter sind Gewinne bis 1 Million Franken steuerfrei — indexiert für 2026 etwa 1,07 Millionen Franken. Darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Wer also 1,2 Millionen Franken auszahlt, zahlt auf den Mehrbetrag über der Schwelle 35 Prozent, was etwa 70’000 Franken ausmacht. Auf den ersten 1,07 Millionen fällt keine Steuer an.

Wer auf einer ausländischen Seite spielt, hat diese Schwelle nicht. Jeder Gewinn ist in der Schweiz steuerpflichtig und muss in der Steuererklärung als «übrige Einkünfte» deklariert werden. Wer es nicht deklariert, riskiert eine Korrektur mit Verzugszins. Wer auf einer ausländischen Seite spielt und die Gewinne versteckt, begeht Steuerhinterziehung — was strafrechtlich verfolgt wird. Die Auszahlung auf einer Schweizer Seite ist sauber: der Anbieter führt keine Quellensteuer ab, die Schwelle ist indexiert, und das E-Banking zeigt die Gutschrift.

Die Auszahlung selbst läuft über dieselben Methoden wie die Einzahlung — bei Swiss4win.ch mit sofortiger TWINT-Gutschrift, bei Mycasino.ch ab einem Mindestbetrag von 10 Franken, bei Pasino.ch ab 1 Rappen. Wer ein kleines Restguthaben vollständig auszahlen will, hat bei Pasino.ch die niedrigste Hürde. Wer hohe Beträge auszahlt, achtet auf das maximale Auszahlungslimit des Anbieters, das je nach Methode und KYC-Status unterschiedlich hoch ausfällt.

Was eine Lizenz konkret bedeutet

Eine ESBK-Lizenz ist nicht nur ein Stempel auf der Webseite. Sie verpflichtet den Anbieter zu einem Sozialkonzept mit Prävention, Frühintervention und Spielsperre. Sie verpflichtet zur vollen Identitätsprüfung — wer spielen will, muss Ausweis und Adresse vorlegen. Sie verpflichtet zur Trennung von Spielergeld und Betriebsvermögen — das Guthaben der Spielerinnen und Spieler ist im Konkursfall geschützt.

Die Lizenz kostet den Anbieter Geld: Konzessionsgebühr, Sozialkonzept-Aufwand, Aufsichtsabgaben. Sie kostet den Spieler Flexibilität: keine Krypto-Einzahlungen, keine Anonymität, keine internationalen Bonusversprechen. Sie gibt dem Spieler im Gegenzug Schutz: eine Spielsperre, die für die ganze Schweiz und Liechtenstein funktioniert, eine Auszahlung, die im Konkursfall gesichert ist, und Gewinne, die bis zur Schwelle steuerfrei sind.

Wer die Lizenz nicht hat, hat keinen dieser Vorteile. Eine ausländische Seite kann morgen schliessen — und das Geld ist weg. Sie kann die Auszahlung verweigern — und es gibt keine Schweizer Aufsicht, die eingreift. Sie kann Werbung machen, die in der Schweiz verboten wäre — und niemand hält sie davon ab. Wer dort spielt, spielt gegen einen Anbieter ohne Aufsicht und ohne Pflicht zum Schutz.

Häufige Fragen zu Craps in Schweizer Online-Casinos

Sind Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino steuerfrei?

Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis rund 1,07 Millionen Franken (Stand 2026) steuerfrei; oberhalb dieser Schwelle fällt 35 Prozent Verrechnungssteuer auf den Mehrbetrag an. Ausländische Anbieter haben diese Schwelle nicht — jeder Gewinn ist in der Schweiz steuerpflichtig.

Wie funktioniert die Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre kann bei jedem ESBK-Anbieter beantragt werden und gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht. Wer einmal gesperrt ist, kann sich nicht bei einem anderen Schweizer Anbieter anmelden.

Warum sind nur zehn Online-Casinos in der Schweiz lizenziert?

Das BGS erlaubt nur landbasierten Schweizer Spielbanken mit eidgenössischer Konzession die Online-Erweiterung. Reine Online-Anbieter ohne Land-Anker können keine Schweizer Lizenz erhalten. Die zehn ESBK-Anbieter sind die Online-Erweiterungen von zehn Schweizer Landcasinos; jede Erweiterung muss separat beantragt und genehmigt werden.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten, die Schweizer Spieler ansprechen?

Sie landen auf der nationalen Sperrliste und werden unter Art. 86 BGS per DNS-Sperre blockiert. Die ESBK geht gegen die Anbieter strafrechtlich vor; Spielerinnen und Spieler werden nicht verfolgt, spielen aber auf eigenes Risiko ohne Schweizer Schutz.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Die Standardmethoden sind TWINT, PostFinance, Kreditkarten (Visa, Mastercard), Apple Pay, paysafecard und Banküberweisung. Einige Anbieter ergänzen den Mix um Skrill, Neteller oder Aircash Abon. Kryptowährungen sind bei ESBK-Anbietern generell nicht verfügbar.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Cashback Zone”.

Beste Live Baccarat Schweiz 2026: Lizenz, Kosten, Anbieter
Beste Live Baccarat Schweiz 2026: Lizenz, Kosten, Anbieter

Live Baccarat in der Schweiz spielen – nur bei ESBK-lizenzierten Online-Casinos. Was ein Bonus kostet,…